Aegri Somnia – Nothingness
Freunde von Dark Ambient, aufgepasst! Das neue Release von Aegria Somnia auf dem Label Dark Winter bietet düstere, weit angelegte Soundscapes vom Feinsten. Bevor der Frühling und die damit evtl. verbundenen sonnigen Gefühlslagen ausbrechen, bieten die Titel des Albums zum Ausklang der dunklen Jahreszeit die Möglichkeit, noch einmal in die Stille, ins Alleinsein zu gehen.
Zum Auftakt ein kurzes Intro, das wie die folgenden Stücke aus mehreren Schichten einen mächtigen Klangraum aufbaut. Drone-Elemente und Klänge, die an eine düsteren, mächtige Fabrik erinnern, sowie diverses Gewummer und Atemgeräusche bilden die Basis. Etwas weicher geht es mit Nothingness weiter, das vor allem Drone-Sounds miteinander kombiniert. Sumrak ist noisiger, sperriger, Garden of Pessimism wirft ein paar Voice-Samples ein. Nicht nur für diesen Titel empfiehlt es sich, beim Hören einigermaßen emotional gefestigt zu sein.
Structures of Darkness könnte ein Trip ins All sein, das Raumschiff bleibt irgendwo weitab hängen, ein Ort der in seiner Leere doch voller Energie ist.
Dead Memories putzt nach leisem Auftakt die Chakren frei, die nun für den zweiten Teil von Garden of Pessimism offen sind. Welches sogar einen recht versöhnlichen Ausklang nimmt.
Zuletzt noch ein kurzes Outro, mit dem der geneigte Hörer wieder in die Banalitäten des Alltags entlassen wird.
Tracks
- 01 | 03:47 | Intro |
- 02 | 06:58 | Nothingness |
- 03 | 06:38 | Sumrak |
- 04 | 07:56 | Garden of Pessimism |
- 05 | 05:12 | Structures of Darkness |
- 06 | 05:22 | Dead Memories |
- 07 | 05:56 | Garden of Pessimism Part 2 |
- 08 | 02:24 | Outro |
Links
Info
Release vom 18.02.2008